Färöer.
Ein Reisebericht.

Von Köln flogen wir nach Kopenhagen, von Kopenhagen nach Vágar: Angekommen auf dieser Inselgruppe im Nordatlantik, irgendwo zwischen Norwegen und Island. Dann spazierten wir einfach los. Über die feuchten Wiesen, hinauf auf die Klippen und auf den Klippen gegen den Wind. Zugvögel brüteten in ihren Nestern an der Steilwand und wir sahen den Wellen beim Brechen zu. Hand in Hand runter zur Küste und frei von allem ins salzige Meer. Du schwammst hinaus und ließt dich zurücktreiben und ich hielt mich dabei an Dir fest. Immer mit Dir, in jedem Moment. Und wenn Du willst, dann erinnere ich Dich daran.

Das Reisen verändert uns. Es lässt uns neue Geschichten erzählen und zugleich bleiben, wie wir sind – immer echt. Genau wie Dein neuer Begleiter von Fischers Fritze: naturgegerbtes Leder und gewachste Baumwolle, ineinander verflochtene Naturprodukte aus dem Süden Italiens. Gemeinsam entwickelt mit unserer Lieblingsmanufaktur aus Palermo. Angekommen voller Amore.

Immer wenn Du Deine T-Shirts zusammenrollst, Deine Regenjacke faltest, Deine Kamera nimmst und alles gemeinsam in den Rucksack stopfst. Wenn Du das letze Mal Deine EMails liest, im Zug zum Flughafen – und einen Kaffee trinkst, während Du auf den Start wartest. Immer wenn Du landest, ankommst, ausklingst und Dich treiben lässt. Wenn Du neue Wege gehst und neue Menschen kennenlernst. Immer wenn Du an diese Momente denkst, dann erinnert Dich etwas daran. Etwas, dass alles miterlebt hat, weil es immer mit Dir ist.

Du schaust nicht auf die Uhr.

Du schaust in die Bäume, auf die Wassertropfen, die von Blatt zu Blatt fallen. Du beobachtest den Wind, der die Äste hin und her schwanken lässt – von links nach rechts, nach links, nach rechts. Du wartest nicht, dass der Regen aufhört. Du wartest mit dem Regen gemeinsam. Auf nichts. Weil es kein Ziel gibt, sondern einfach nur diesen Moment. Und irgendwann schaust Du auf Dein Armband und erinnerst Dich an all das. Weil Ihr es gemeinsam erlebt habt – und immer wieder erleben werdet.